der eventuell kürzeste Weg, zum Stausee Leibis

Königsee liegt ja quasi umgeben von Stauseen. Leibis, Heyda, Hohenwarte, Schönbrunn und Goldisthal. (hoffentlich habe ich keinen vergessen)
Jedenfalls ist so ein See ein tolles Ziel für eine Radtour. Nach Heyda geht es recht flach ( muß ich auch noch machen) und zu den anderen, naja…hoch oder weit 🙂
Nach Leibis wollte ich letztes Jahr schon einmal fahren. Geplant mit weit über 1000 hm hat mich das allerdings abgeschreckt.
Jetzt wollte ich mir eine Location bei Mellenbach anschauen, was ungefähr auf dem Weg lag. Also neu geplant, und siehe da, nur 1000 hm.

Rad geschnappt und mit 87% Ladung losgefahren.( ob das sinnvoll war) Bei dieser Tour war die Frage…gleich steil hoch..oder lieber andersherum.
Ich entschied mich, gleich den dicken Anstieg zu fahren. Meine Schätzung war, das ich mit 75% Ladung in Barigau bin. Und tatsächlich…oben angekommen, waren es 74%…und ich war mit der mittleren Stromleistung recht verschwenderisch, für meine Verhältnisse.

Weiter gehts es durch das Barigauer Tal, welches wirklich sehenswert ist. Ich bin bisher nur 2 mal hoch gefahren. Runter, halbwegs angenehmer wie hoch, hat man die ganze Zeit einen wunderbaren Blick ins Schwarzatal. Unten angekommen, ging es auf die Suche nach dem Weg, der drüben wieder hochführt.

Wer dachte, der Schindanger ist steil, wird hier nochmal gefordert. 16% Steigung, aber gut geteert, gingen gut in die Beine. Dort merkte ich dann, das mein Sitz locker und die Position alles andere als gut war. Egal, zurück ging es auch nicht besser und hoffentlich verlieren wir die Schraube nicht 😉

Belohnt wird man oben, auf mehreren Ebenen quasi. Erst das Gipfelkreuz, dann nach einer idyllischen Wurzel-Steintour oben am *hatderAusblickeinenNamen* noch einen besseren. 2 Ecken weiter kommen dann die Sachsensteine. Auch sehenswert. Noch ein wenig weiter die Todesteine. Da kam ich leider nicht hin. Über den 2. Baum hab ich das Bike nicht gehoben bekommen. Schade.

Danach ist man recht schnell in Lichtenhain, beim Bahnhof der Bergbahn. Noch kurz durch Oberweissbach, und man kommt drüben auf dem nächsten Berg an, genießt den Blick Richtung Königsee und fährt dann auf der anderen Seite zum Ziel hinab.
Hier mal ein Lob an die Oberweissbacher. Sehr viele neue Schilder. gefühlt alle 100m eine Sitzgelegenheit, mit oder ohne Dach und viele Infoschilder am Wegesrand. Verlaufen und Verfahren eigentlich unmöglich!!

Von der Staumauer ging es auf einem herrlich Weg hinab nach Unterweissbach und von da aus den gewohnten Weg, Sitzendorf, Schwarzburg, Bechstedt, Königsee heim. Trotz der 1000 hm, war es irgendwie gut ertragbar. Was sicherlich an nur 40 km Länge lag.
Achja, der Strom….. mit 23% war ich wieder zu Hause. Viel mehr, als ich dachte 🙂
Also, traut euch. Ist gut machbar.

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