Kurzbesuch Schwarzatal

Das Schwarzatal ist natürlich ein besonders schönes Ziel, vorallem wenn es richtig heiß ist. Dort kann man geschützt vor der Sonne Kilometer lange Touren machen, und sich zwischendurch im Wasser abkühlen. Heiß war es gestern, jedoch ist das Wasser noch recht frisch 🙂

Los ging es wieder am Markt, an unserem Bächlein Rinne entlang zum ehemaligen Bahnhof Köditz. Diesmal den Radweg an der Straße entlang.
Oberhalb von Bechstedt wieder angekommen geht es von da abwärts zum Schloß Schwarzburg. Eine leider neu beschotterte Piste, für die Holzfahrer.
Unten wird man dann aber belohnt mit einem herrlichen Blick auf das Schloß und das Schwarzatal. Das Gute an dieser Strecke? Man verdurstet und verhungert nicht. Im Ort und oben auf dem Platz gibt es neue Cafe´s, die man unbedingt besuchen sollte.
Mein Weg führte mich hinunter Zur Perle . Neu eröffnet ist es einen Besuch auf jeden Fall wert.

Nun ging es schön weiter, immer den Fluß Schwarza neben oder unter sich. Eine wunderbare Flußlandschaft, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Den Radweg entlang kommen wir schließlich an der Bergbahn an. Hier könnte man sich auch mit der Bahn und dem Rad hochfahren lassen. Für die ganz Harten gibt es wohl auch eine Strecke für das Rad….hab ich noch nicht probiert 🙂

In Mellenbach angekommen, fahren wir 3,3 km lang bergauf, nach Barigau. Anstrengend, manchmal ungemütlich, aber der Blick, wenn man von oben in das Barigauer Tal schaut….unbeschreiblich. Kurz genießen und noch einmal stark in die Pedale getreten, und schon sind wir oben…um wieder Kilometerlang bergab zu fahren, Richtung Königsee.
Bei dieser Tour war ich ein wenig verschwenderisch mit dem Strom. Bin aber dennoch mit 62% zu Hause wieder angekommen. Also, gut machbar oder ausbaubar!

Ein Kommentar

  1. Ralf Sieland

    Schön, dass Du solche Touren unternimmst. Seine Heimat kann man nur lieben, wenn man sie kennt. Heimat ist nicht nur ein Wort, Heimat ist ein tiefes inniges Gefühl. Jeder Mensch braucht sie, um sich im wirren Strom der Zeit nicht zu verirren. Heimat braucht jeder, um sein Inneres zu verorten. Dier „Welt“ ist kein Ort für eine Heimat. Der Ort der Heimat ist immer direkt vor der Haustür.
    Und wenn wir mal kurz das Philosophische wegstecken… Die Heimat zu erwandern oder mit dem Rad zu erfahren hat so viele gute Nebenwirkungen, dass ich mich frage, warum es nicht alle tun.
    Gruß Ralf
    PS: War jetzt wohl ganz schön viel Heimat in fünf Sätzen…

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